24 Februar 2013

when time destroy your better side

Ich denke, jeder hat diese eine Freundin, die man schon seit dem Kindergarten oder sogar schon länger kennt.  Man geht in die gleiche Schule, fährt jeden Morgen mit ihr zusammen hin, trifft sich fast täglich, man wechselt gemeinsam auf die neue Schule und dann geht Eine am Ende der fünften Klasse und die Wege trennen sich. Es wird schwerer mit ihr in Kontakt zu bleiben, weil die Stundenpläne unterschiedlich sind und auch die Interessen ändern sich. Wechselt die Andere dann auch die Schule, ist aber nicht in der selben Klasse wie die Eine, ist das nur ein Herauszögern von dem, was so wie so passieren wird. Die Freundeskreise sind unterschiedlich, die früheren  Gemeinsamkeiten sind schon lange vergangen. Man kann mit ihr in so viele schöne Erinnerungen schwelgen und über Vergangenes reden. Aber eben nur über Vergangenes. In schwierigen Momenten, Schicksalsschlägen oder depressiven Augenblicken wendet sich die Eine nur an andere Freunde. Sie befürchtet, dass die Andere nicht der Mensch ist, der Gefühle austauscht, an den man sich anlehnen kann, wenn es einem schlecht geht, oder der sie trösten könnte und würde. Sie bemerkt schließlich, wie sehr sie sich von der anderen entfernt hat und, dass sie von einer Freundschaft mehr möchte als das normale herum geplänkel. Sie sieht, dass es nur noch Höflichkeitsfloskeln sind, die sie austauschen und fühlt weder eine Verbindung noch Zuneigung zu ihrer früheren besseren Seite. Das ist der Moment, in dem ihr klar wird, dass dieser Mensch, der vor 8 Jahren ihre Vertrauensperson in allen Situationen war, nicht mehr ein Teil ihrer selbst ist, sondern wie ein schwarzer Punkt auf einem weißen Blatt. Er passt einfach nicht mehr dazu. Nun ist es an ihr, entweder dafür zu kämpfen oder aufzugeben und mit der Tatsache klar zu kommen. 





Kommentare:

  1. Es ist so wahr!
    und auch so traurig und ja..

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  2. Nanu? wie hat sich den das "u" da reingeschlichen ?
    Hahaha Habs geändert :)

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