17 März 2013

And... who will take my hand?



Hei, ihr Hübschen, 
Ich war die letzten Tage der Ferien bei meinem Papa und es waren die beinah best drei Tage der Ferien. Es ist immer total entspannt, eigentlich, als würde man in einer WG wohnen. Mal sind Freunde von meiner besten Freundin und gleichzeitig Stiefschwester da, mal Freunde von ihrem Bruder. Man isst mal zu zehnt, mal zu viert. Und wenn man keine Lust auf die anderen hat, geht man einfach in sein Zimmer schließt die Tür und dreht Musik auf. 
Herrlich!
Mein Vater! Ein Phänomen. Er nennt mich z.B. seit ich klein bin, Baby, er trägt lieber Chelsea-Boots mit löchrigen Jeans und fährt eine Pritsche. Ich habe meinen Papa noch nie weinen sehen. Er sagt, er wäre mein bester Freund, nicht mein Vater. Das bedeutet nicht, er sei unfehlbar. Mein Papa ist bindungs-unfähig, hat viele Beziehungen gehabt, vier Kinder, darunter ich. Die anderen kenne ich nicht. Mein Vater ist sehr oft unpünktlich und vergisst oft was. Er ist ein Un-Perfektionist. Aber er ist mein Papa und das ist wichtiger. Das Bauernhaus ist mein zweites Zuhause. Und es ist so wunderbar, dort zu sein. Man sieht viele Dinge einfach ganz anders. 
Jedenfalls waren wir am Samstag in der Schanze, haben dort in einem kleinen Cafe mittag gegessen und sind über den Schanzen-Flohmarkt gegangen. Es war nur leider schon ein wenig spät und sehr kalt, deshalb sind nicht allzu viele Stände dort gewesen. Ich hab den Ring (ein blauer Mondstein) von ihm geschenkt bekommen und mich sehr drüber gefreut. 

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