23 September 2013

Das Gefühl, wenn man fällt.


Ich hab mich wieder beruhigt. Natürlich könnte ich den letzten Post löschen, aber das werde ich nicht machen, weil ich nicht denke, dass ich hier irgendwas verheimlichen muss. Das Bild ist von letztem August und ich habe es gerade entdeckt und dachte mir, dass ich damit vielleicht diesen Post füllen könnte.

Ich bin im Moment unglaublich rastlos. Ich tigere die ganze Zeit durch mein Zimmer, müsste eigentlich für die Englisch-Klausur morgen lernen, doch sobald ich sitze, habe ich den Drang, wieder aufzuspringen.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich verliere. Nicht nur gestern, als ich so schrecklich wütend auch mich selber war, sondern allgemein. Ich weiß nicht. Da ist so eine Art dumpfe Leere in meinem Magen, die sich nicht ignorieren lässt. Vor allem, wenn man tief einatmet spüre ich sie.  Irgendwie bin ich mit Watte gefüllt, aber doch ist meine Lunge wie zugeschnürt. Es ist schwer, das zu beschreiben. Vielleicht ist es gut, wenn ich mich verändere. Es könnte ja sein, dass das "sich verlieren" einfach ein "sich verändern" ist. Ich weiß nur nicht ob diese Veränderung gut ist. 
Meine Tanzlehrerin sprach heute bei einer Choreografie vom Fallen, wenn man Schaukelt. Wenn man lang genug schaukelt und hoch, dann irgendwann fällt man ein kleines Stückchen. In dem Moment ist man Atemlos. Gerade noch war man am höchsten Punkt und schon geht es abwärts. 
Ich wünsche euch eine schöne Woche.

1 Kommentar:

  1. Ob eine Veränderung deiner Persönlichkeit schlecht, oder gut ist liegt immer im Auge des Betrachters. Wichtig ist, dass du dich gut fühlst. Wenn es nicht der Fall ist, dann solltest du etwas ändern. Es ist gut, dass dich deine eigene Psyche beschäftigt.
    ~ Nira

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