02 November 2014

Der Weg

Letzten Mittwoch hat mich eine sehr sehr lieben Freundin in einer Bodhisattva Schule mitgenommen. Sie weiß, dass es mir schon eine Weile nicht so gut geht und hatte mich darauf gefragt, ob ich nicht einmal mitkommen möchte. Für alle, die es interessiert:
Bodhisattva kommt aus dem Sanskrit und bedeutet "Erleuchtungswesen". Ein Bodhisattva ist also ein Mensch, der zu seiner wahre Natur und innere Freiheit erwacht und dabei andere Menschen unterstützt selbst diesen Weg zu gehen.
Noni hat mir zuerst ein Buch empfohlen (Das spirituelle Enneagramm- Eli Jaxon-Bear) und als ich mich da ein bisschen hinein gelesen habe verstand ich auch die Beweggründe dieser Lehre. Der Grundsatz des Buddhismuses lautet "Leben ist leiden". Durch Unwissenheit entsteht dieses Leiden. Zum Beispiel nehmen wir an, dass wir unser Körper sind. Wir identifizieren uns mit unserem Charakter, unseren Gedanken und Gefühlen. Wir sagen: Ja, das bin ich.
Diese Annahmen bekommen wir schon als kleines Kind eingeredet. Doch was ist es, dass unsere Gefühle und Gedanken betrachtet? Was ist da, wenn man alles andere außer Acht lässt?
Und genau auf DIESEM Weg bin ich gerade. Ich war nun schon einmal bei der Schule, habe auch Zuhause begonnen zu meditieren und mich von Gefühlen und Gedanken und der Grundannahme, dass ich nur ich bin, zu distanzieren. Und ich denke, mit dieser Möglichkeit und der Therapie wird es bald besser.

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